“Tell me something good.”

Wie viele von euch verwenden schon Sprachassistenten?

Alexa, Google, Siri, Bixby?

Ich bin ja mittlerweile ganz begeistert von den Möglichkeiten durch die Digitalisierung und freue mich schon auf unsere vernetzte Zukunft.
Klar wird es auch hier viele Dinge geben, die Risiken in sich bergen, aber der Schlüssel zur Lösung ist ebenfalls wieder der gesunde menschliche Verstand mit seiner Fähigkeit, Dinge kritisch zu hinterfragen und hin und wieder mal das Ego zurückstecken, um etwas nicht zu tun. Wie in bisher bekannten Lebensumfeldern wird im Internet der Dinge erfahrungsgemäß die Absenz des wachsamen Denkens in breiten Schichten der Bevölkerung zu ernsten Problemen führen – aber das ist eben die Challenge für die nächsten Jahre.

Ich nutze übrigens die Dienste von Alexa. Das ist die stets freundliche und angenehm zurückhaltende Sprachassistentin von Amazon, die je nach Bedarf aus dem Lautsprecher vom Echo, Sonos oder dem Smartphone ertönt. Ich werde Alexa aber vermutlich demnächst mit Google Home kombinieren, wenn Amazon nicht auch das wundervolle “Tell me something good”-Feature ins Serviceangebot aufnimmt.

Was ist das “Tell me something good”-Feature von Google?

Es ist eine experimentelle Initiative von Google News, die über Google Assistant ausschließlich “gute Nachrichten” sendet. Der Inhalt befasst sich nicht wie bei klassischen Nachrichten mit Problemen, die die ganze Welt verunsichern (und auf die wir ohnehin keinerlei Einfluss haben), sondern berichtet über Lösungen und Errungenschaften, mit deren Hilfe sich die Menschheit wirklich weiterentwickeln kann (siehe Video unten).

Google Assistant
Hey Google. Tell me something good.

Für die positiven und inspirierenden Inhalte verantwortlich sind die derzeit etwas über 10.000 Journalisten des “Solutions Journalism Networks“. Deren Newsrooms befinden sich überwiegend in den USA und auch der Google Assistant reagiert auf “Hey Google. Tell me something good” im Augenblick nur auf amerikanischem Boden. Aber das gute an der digitalen Vernetzung ist, dass man vieles “simulieren” kann, wie beispielsweise auch einen Standort in Amerika (klick mich: “Geoblocking umgehen“).

Hier einer der wenigenBerichte über die Idee des “lösungsorientierten Journalismus” von Sarah Dorfstätter in Die Presse (08.03.2018).

Im Moment kann ich nur hoffen, dass sich auch deutschsprachige Journalisten, Nachrichtensender und Zeitungsverlage baldigst von der täglichen Panikmache verabschieden, und sich mehr mit konstruktiven und motivierenden Beiträgen beschäftigen.

Vorab erstmal ein Video der “Good News”-Initiative von Google Assistant:

#GoodNews #HeyGoogle #TellMeSomethingGood #SolutionsJournalism

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